Systemisches Aufstellen - wie funktioniert das?
Eine Aufstellung - wie funktioniert die eigentlich?
Die systemischen Familienaufstellungen, Aufstellungen von Arbeitsbeziehungen, Teams oder Organisationen folgen prinzipiell dem gleichen Ablauf.
Das Aufstellen
Nachdem das Anliegen möglichst klar formuliert ist, wählt der Aufstellende aus den Reihen der Teilnehmer sogenannte Stellvertreter für Mitglieder des Systems inklusive für sich selbst. Es ist bei dieser Arbeit also nicht wichtig, dass die real Beteiligten anwesend sind. Dann stellt er jeden, intuitiv nach seinem inneren Bild, auf einen Platz im Raum und setzt sich wieder. Die Aufstellungsleiterin befragt nun die Stellvertreter nach ihren Empfindungen und Beziehungen zueinander.
Die Wurzel des Problems
Erstaunlicher Weise fühlen die fremden Stellvertreter, ohne Vorkenntnisse zu haben, nachweislich sehr präzise die Befindlichkeiten der dargestellten Personen nach. Dadurch können die unbewussten Regelverletzungen und daraus resultierenden Verstrickungen sichtbar gemacht werden.
Die Arbeit
Durch Verändern der Positionen und "ordnen" des Systems können oft die Verstrickungen gelöst, kann Übernommenes zurückgegeben werden. Das Anerkennen und Versöhnen mit dem, was auf tiefen Ebenen ist und wie wir es nun wahrnehmen können, bewirkt eine heilsame Lösung.
Die Lösung
Das neu gefundene Lösungsbild berührt auch die anderen Mitglieder des Systems und wirkt unbewusst in uns weiter als eine neue und stärkende Verbundenheit mit unseren Wurzeln. Das erschließt uns neue Perspektiven und große Kraft.
